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Flöhe sind gut an moderne, beheizte Wohnmilieus angepasst und treten häufig im Zusammenhang mit Haustieren auf. Bei einem Flohbefall handelt es sich zu zumeist um den Katzenfloh (Ctenocephalides felis), der aber ebenso Hunde, Marder, Ratten und den Menschen befallen kann.

Die Flohweibchen legen bis zu 400 Eier wahlweise in der Umgebung der Wirte ab. Die Generationsdauer beträgt 4 bis 6 Wochen. Brutstätten sind vor allem Staub und Kehrichtansammlungen u.ä. in Ritzen, Fugen, Ecken usw.
Der Floh verursacht Stiche an Mensch, Katze und Hund und saugt deren Blut, er sticht mehrmals hintereinander, um sich vollzusaugen.

Flöhe bei Menschen

Flöhe befallen Menschen vor allem dann, wenn der eigentliche Wirt  nicht (mehr) vorhanden ist. Wenn also beispielsweise in einer Wohnung  nach einem Mieterwechsel keine Haustiere mehr gehalten werden. Die  Aufnahme von Flöhen kann überall erfolgen.

Bisse von Flöhen können bei Menschen einen unangenehmen Juckreiz   auslösen und in manchen Fällen auch Krankheiten übertragen. So tritt   der Katzenfloh als Zwischenwirt verschiedener Bandwurmarten auf. Da sich   Flöhe vom Blut der Menschen ernähren und fortpflanzen können, kann sich  ein Flohbefall über mehrere Monate erstrecken.

Flohbekämpfung

Eine wirksame Flohbekämpfung besteht aus mehreren Stufen

  1. Inspektion
  2. Vorbereitende Maßnahmen
  3. Behandlung der Haustiere
  4. Schädlingsbekämpfung

Inspektion

Für eine erfolgreiche Flohbekämpfung müssen zunächst die Befallsschwerpunkte ermittelt werden. Mittels Flohlichtfallen können alle möglichen Floharten gefangen werden. Das ermöglicht eine genaue Artbestimmung, die wiederum Hinweise auf die Befallsursache gibt. Wenn Haustiere in der Wohnung gehalten werden, sind besonders die Schlaf- und Aufenthaltsplätze zu inspizieren. Falls vorhanden, sollten auch genutzte Fahrzeuge auf Befall mit Flöhen untersucht werden.

Vorbereitende Maßnahmen zur Flohbekämpfung

Vor der Behandlung müssen befallene Räume vorbereitet werden. Die Reinigung von Schlaf- und Aufenthaltsplätzen der Haustiere ist unbedingt notwendig. So zum Beispiel sind Unterlagen, Matten, Decken oder Katzbäume zu reinigen. Fußböden, Teppiche, Polstermöbel und alle textilen Oberflächen müssen gründlich abgesaugt werden. Der Staubfilterbeutel muss nach der Saugreinigung luftdicht verpackt und zeitnah entsorgt werden. Ebenso sind vor Behandlungsmaßnahmen zur Flohbekämpfung Textilien mit einem Waschprogramm von über 60 Grad Celsius zu waschen. Empfindliche Materialien können für mehrere Tage in einer Tiefkühltruhe durch Kälte behandelt werden.

Behandlung der Haustiere

Wenn ein Haustier den Flöhen als Wirt dient, muss es behandelt werden. Die notwendige Untersuchung und Behandlung sollte durch einen Tierarzt erfolgen. Zur Fellbehandlung kommen spezifische Stoffe zum Einsatz, die auch die Entwicklung der Floheier hemmen. Tierärzte empfehlen nach einem Flohbefall eine Entwurmung der Tiere, da Flöhe Bandwürmer übertragen.

Schädlingsbekämpfung

Welches Verfahren und Präparat zur Flohbekämpfung zum Einsatz kommt, ist abhängig von der Nutzung und der Befallsstärke. Nur gezielte Behandlungen von befallenen und verdächtigen Arealen führen zu einer Befallstilgung