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Eine der bekanntesten Insektenarten ist die Ameise. Dies sind Insekten, die ihre Bauten in Wäldern, Gärten und an anderen Orten konstruieren und von dort auf Nahrungssuche gehen. Meist finden sie in der Umwelt genügend zu essen, doch unter Umständen werden sie auch von Lebensmitteln in Häusern angelockt.

Ameisen sind Insekten, die in Europa bis zu 20 mm groß werden können. Damit gehören sie zu den auffälligeren Vertretern ihrer Zunft – vor allem auch deswegen, da sie selten alleine anzutreffen sind. Da sich Ameisen in Staaten organisieren, in denen mehrere Millionen Insekten auf einmal Leben können, sind sie meist in größeren Gruppen unterwegs.

In diesen Staaten herrscht eine strenge Aufgabenteilung zwischen den Ameisen. So sind die männlichen Ameisen in der Unterzahl und haben nur meist nur eine Aufgabe: Die Paarung mit den Königinnen. Diese sorgen damit entsprechend für Nachwuchs. Die anderen Weibchen eines Staates sind entsprechend Arbeiterinnen und Soldaten – dies sind die Ameisen, die wir meist zu Gesicht bekommen. Denn ihre Arbeit umfasst auch die Nahrungsbeschaffung.

Ein Großteil der in Deutschland vorkommenden Ameisen sind Allesfresser – die zu einer Plage in den eigenen vier Wänden werden können.


Wo findet man Ameisen und was tun sie?

Ameisen sind nahezu überall zu finden. Sie alle leben in Staaten und sind in Nestern heimisch. Manche dieser Nester ragen aus dem Boden hervor und sind schon von weitem zu erkennen – andere hingegen verlaufen komplett unterirdisch. Aber eines haben sie alle gemein: Sie beherbergen zahlreiche Ameisen und können für mehrere Jahrzehnte bestehen.

Ameisen haben, je nach Gattung, verschiedene Lebensweisen. Manche haben nur eine Königin, manche mehrere. Manche leben nur von dem Futter, das sie finden –  andere halten sich Futterspender als „Haustiere“. Interessant ist dabei, dass Ameisen in Wäldern und Gärten oft als Bekämpfer von Schädlingen gesehen werden. Förster und Gartenbesitzer können also von diesen Kolonien auch profitieren.

Denn die Insekten sorgen dafür, dass sich anderes Getier wie Spinnen nicht zu sehr ausbreitet und fressen auch die Überreste von toten Insekten – damit erfüllen sie eine zentrale Rolle im Ökosystem. Im Gegenzug züchten und beschützen sie jedoch auch andere Insekten wie Blattläuse, um auf diesem Wege die dauerhafte Produktion von Nahrungsmitteln sicher zu stellen. Gerade im heimischen Garten überwiegen die Nachteile der Ameisen daher oft die Vorteile.


Wie vermehren sich Ameisen und wann ist die Hochsaison?

Die Fortpflanzung ist die Aufgabe der Königin (oder der Königinnen). Diese paaren sich auf einem „Hochzeitsflug“ mit den Männchen und legen Eier ab. Dabei können die Königinnen durch ihr Verhalten selbst bestimmen, ob die Eier männliche oder weibliche Ameisen enthalten sollen. Aus den Eiern schlüpfen dann die Larven, die sich mit der Zeit zu erwachsenen Ameisen weiterentwickeln. Und während die weiblichen Nachkommen in die Arbeitsteilung mit aufgenommen werden, paaren sich die männlichen Nachkommen im folgenden Jahr mit der Königin und sterben kurz darauf – denn mit diesem Akt haben sie ihr Soll erfüllt.

Die Paarung erfolgt im Frühjahr. Im Sommer bricht dann die Hochsaison der Ameisen an, in der man sie vermehrt im Garten und auf Feldwegen antreffen kann. Im Winter fallen die Tiere in eine Starre, während der sie sich kaum bis gar nicht bewegen. Diese endet im Frühjahr und geht dann fast nahtlos in die nächste Fortpflanzungsphase über.


Wie erkenne ich den Befall?

Bei Ameisen handelt es sich um einen leicht erkennbaren Schädling. Haben sie in einem Haus oder einer Wohnung eine Nahrungsquelle gefunden, dann weisen sie den ganzen Stamm mittels Gebietsmarkierungen darauf hin. Anhand von diesen Marken orientieren sich dann die künftigen Ameisenstraßen. Da sie sich nicht bewusst vor Menschen verstecken, ist eine Ameisenstraße vom Garten in das Haus kaum zu übersehen. Auch Krümel von Nahrung sind ein Anzeichen für einen Befall, da diese auf dem Weg in den Bau verloren gegangen sein können.

Andere Schädlinge können auch auf das Vorkommen von Ameisen hindeuten. Da Ameisen sich vom Honigtau der Schild- und Blattläuse ernähren, züchten und verteidigen Ameisen diese Schädlinge als Nahrungsquelle. Daher kann ein vermehrtes Auftreten dieser Läusearten auf den Zimmerpflanzen als ein Anzeichen für einen Ameisenbefall gedeutet werden. Auch sichtbare Schäden an Gebäuden sollten ernst genommen werden. Verschiedene Ameisenarten bauen sich ihren Unterschlupf in Hauswänden oder Holzbalken. Im Haus selbst sind Ameisen also leicht zu identifizieren. Doch auch in Garten kann man verschiedene Anzeichen deuten.


Im Garten

Auch im Garten gibt es mehrere Möglichkeiten, um einen Befall durch Ameisen zu erkennen. Unter Umständen entdeckt man einen überirdischen Ameisenbau. Auch Sandhäufchen neben der Terrasse oder den Gehwegen deuten darauf hin, dass sich Ameisen angesiedelt haben. Der beste Weg, um einen Ameisenbefall zu erkennen, ist aber auch hier, die Insekten selbst zu sehen – entweder während des Paarungsfluges oder bei der Nahrungssuche. Wahlweise kann man auch die Pflanzen nach den oben genannten Läusen absuchen. Nachdem man den Befall erkannt hat, bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Bekämpfung.Ameisen: Wie man den Befall bekämpft Es gibt mehrere Möglichkeiten, um einer Ameisenplage vorzubeugen. Doch auch wenn diese Maßnahmen nicht fruchten, kann man alleine oder mit Hilfe eines Experten meist schnell Abhilfe schaffen.  


Vorbeugung

Um zu verhindern, dass sich Ameisen auf dem eigenen Grundstück ansiedeln, kann man einige Vorbereitungen treffen. Am Wichtigsten ist, bei der Planung von Wegen und Terrassen nicht mit Sand zu arbeiten, um den Nestbau zu erschweren. Im täglichen Leben sollten weder Nahrungsmittel noch Abfälle offen zugänglich herumliegen – dies gilt auch für Tiernahrung. Doch auch bei Einhaltung solcher Vorsichtsmaßnahmen kann es zu einem Befall kommen, der dann bekämpft werden muss.